Schweizer Bildungsexperte zum HC Vortrag im Kreishaus

2016 09 13 HC Impuls WoodtliSo neu war für die meisten der Zuhörer das Gebotene gar nicht. Der Schweizer Professor Max Woodtli von der Pädagogischen Hochschule Thurgau sprach vor wenigen Tagen in einem lebendigen Vortrag vor über 160 Zuhörern insbesondere Lehrern des Beruflichen Schulzentrums und Dozenten der Kreisvolkshochschule. Der HessenCampus Darmstadt-Dieburg und die Volkshochschule des Landkreises haben den Spitzenpädagogen aus der Schweiz eingeladen. Thomas Reinholz, Schulleiter der Landrat-Gruber-Schule, stellte Woodtli im vollbesetzten Kreistagssitzungssaal in Darmstadt kurz vor und freute sich ganz besonders auch den Kooperationspartner der LGS im HessenCampus, den Leiter der Kreisvolkshochschule Karl-August Bertsch zu begrüßen.

Max Woodtli ist es gelungen, seine Zuhörer zu begeistern – auch weil ein Großteil der Lehrer der Landrat-Gruber-Schule sich mit seinem alltäglichen Unterricht bestätigt sieht. „Vieles davon, was wir heute hier gehört haben, setzen wir schon um“, meinten nicht wenige erfreut. Das liegt sicher auch daran, dass eine Vielzahl Kollegen in jüngster Zeit Fortbildungen an der PH Thurgau in Anspruch genommen haben. Zur Vertiefung und Umsetzung des Gehörten bot Woodtli im Anschluss zwei weitere Work-Shops an, die entsprechend großen Anklang bei den LGS-Lehrern fanden.

 

 

Die Gärtner-Azubis der LGS haben´s geschafft!

Am 05. September 2016 fand in der Cafeteria der Landrat-Gruber-Schule die offizielle Freisprechungsfeier für die Prüflinge im Garten- und Landschaftsbau und im Produktions-gartenbau statt. 18 Zeugnisse konnten feierlich übergeben werden.
Der Raum hatte durch die Floristinnen der LGS einen ansprechenden und würdigen Blumenschmuck erhalten. Thomas Reinholz, Schulleiter der LGS, begrüßte die offiziellen Gäste, Betriebsleiter, Eltern und vor allem die (nunmehr ehemaligen) Auszubildenden.
Als Vertreter der Verbände sprachen Reinhard Trippel für den Gartenbauverband Baden-Würtemberg-Hessen e.V. und Thomas Büchner vom Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen.
Peter Schäfer, Abteilungsleiter für den Agrarbereich an der LGS, freute sich mit den jungen Gärtnerinnen und Gärtnern über die erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung und warb für die vielfach möglichen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Dem schloss sich Udo Sparmer für die Junggärtner an. Er hofft natürlich auf aktiven Nachwuchs für seine Organisation.
Zum Schluss kamen schließlich die jungen Gärtnerinnen und Gärtner selbst zu Wort. Enrico Bischof zog in seiner viel beachteten Rede ein Resümee seiner Ausbildungszeit. Es sei nicht immer einfach, aber immer interessant und kreativ gewesen. Den Beteiligten an der Ausbildung empfahl er noch mehr Kooperation, zeigte sich aber mit allen drei Ausbildungsstätten – Ausbildungsbetrieb, überbetriebliche Ausbildung, Berufsschule – insgesamt zufrieden. Sein Statement wurde mit viel Beifall bedacht.

BischoffReinhard Trippel

Besuch aus Polen an der LGS

Vom 07. – 09 sind der Schulleiter einer polnischen Partnerschule, Herr Jacek Pietroszek, und der stellvertretende Schulleiter, Herr Adam Hubicki, im Rahmen eines Erasmus-Programms an der Landrat-Gruber-Schule. Die Gruppe, zu der auch zwei Deutschlehrerinnen gehören, möchte sich über die Organisation der LGS und ganz besonders auch über das duale Ausbildungssystem informieren.

Herr Reinholz, Schulleiter der LGS, begrüßte die Delegation am Mittwochvormittag herzlich. Im weiteren Verlauf werden die einzelnen Schwerpunkte der Schule vorgestellt, weiterhin die Zusammenarbeit mit Schulträger und Schulamt, das System der Selbstständigen Beruflichen Schule, aber auch Themen wie Unterrichtsentwicklung und Schulsoziarbeit stehen auf dem Programm.

Interkulturelles Training an der LGS

1P9071425Sieben Studierende der Fachschule für Sozialwesen, die an der LGS ihre Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher machen, trafen sich heute mit Frau Wilkens von der Handwerkskammer. Frau Wilkens ist Spezialistin für interkulturelles Training und sie bereitete heute 7 junge Leute auf ihren Auslandsaufenthalt vor. In wenigen Wochen gehen – nun schon zum vierten Mal - einige Studierende der LGS nach Jerez in Spanien bzw. Crewe n England um dort ihr Pflichtpraktikum in Kindertagesstätten oder Krippen zu verbringen. Das „sich zurechtfinden“ im fremden Land – mit mehr oder weniger guten Sprachkenntnissen - will gelernt sein. Schulleiter Thomas Reinholz, der in den vergangenen Jahren sowohl Jerez als auch Crewe besucht hatte, konnte die Studierenden mit aktuellen „vor-Ort-Informationen“ versorgen.
Auszubildende oder Studierende der LGS, die an einem (durch das EU Programm Erasmus+ finanzierten) Auslandsaufenthalt interessiert sind, können sich an Zrinka Brown (Nebenraum Mediathek) wenden, die die internationalen Programme an der LGS bearbeitet.

Verabschiedungen im Sommer 2016

Drei wertgeschätzte Kollegen gingen mit Ende des Schuljahres 2015 / 16 in den Ruhestand. Bei einer äußerst bewegenden Abschiedsveranstaltung haben sie am 13. Juli ihre Urkunden erhalten.

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„Ich gehe noch immer gern zur Schule“, hat Peter Farr gesagt, als man ihn vor ein paar Monaten gefragt hat, ob er nicht ein halbes Jahr verlängern könne. Nach 40 Jahren im Dienst wollte er im Februar dieses Jahres in den wohlverdienten Ruhestand treten. Aber es kam anders, er war eben einfach unersetzlich. Und entzog sich nicht der Bitte, sondern blieb noch ein bisschen. Jetzt ist es nun wohl endgültig soweit: Der langjährige Stellvertreter des Direktors verlässt das berufliche Schulzentrum in Dieburg. Das, was er über Jahre hinweg hier geleistet hat, ist immens. Die Fußstapfen, die er hinterlässt, werden für seinen Nachfolger ziemlich groß sein.
Peter Farr begann nach seiner Hochschulausbildung zum Diplom-Pädagogen in Gießen als Sozialarbeiter in Neu-Isenburg, bis er Leiter des dortigen Sozialamtes wurde. Sozial und das Soziale waren und blieben für ihn keine leeren Worte, sondern eine Berufung, mit der er es sehr ernst meinte. Nebenher erlernte er das Handwerk des Maurers. 1981 kam er dann als Referendar an die Landrat-Gruber-Schule. Er wurde Studienrat, bald darauf Oberstudienrat und 1994 Studiendirektor. Lange Jahre, seit 1991, leitete er die Abteilung für die Berufsfelder Ernährung und Hauswirtschaft sowie Körperpflege, Textiltechnik und Bekleidung. In gleicher Funktion war er zuständig für die Fachschule Sozialpädagogik, für die Jungarbeiter und Schülerinnen und Schüler aus den Werkstätten für Behinderte. Im Jahr 2002 wurde er schließlich mit der Wahrnehmung der Aufgaben eines Stellvertretenden Schulleiters an der LGS beauftragt.
Bei ihm liefen alle Fäden zusammen. Auch wenn die Zuständigkeitsbereiche in der Schulleitung klar umrissen sind, im Alltagsgeschäft passierte nichts ohne sein Wissen. Er kümmerte sich, organisierte, verwaltete und versuchte – fast immer erfolgreich – alle Arten von Problemen verständnisvoll und möglichst unkompliziert zu lösen. Seine umfassende Kenntnis der Verwaltung und sein Organisationsgeschick halfen ihm dabei. Aber auch sein aufgeschlossenes und freundliches Wesen führten bei aller Strenge in der Einhaltung der Regeln zu einem reibungslosen Ablauf des Schulalltags. Peter Farr sorgte stets für eine ruhige, angenehme und heitere Atmosphäre.
Obwohl er selbst nur noch wenig unterrichtete, blieb er den Schülerinnen und Schülern sehr nah, setzte sich immer für sie ein. 2008 begann er neben der Arbeit in der Schulleitung mit der Tätigkeit als Regionalkoordinator für den Bereich „Ausbildungsbegleitung in Berufsschule und Betrieb“. Außerdem erwarb er die Unterrichtserlaubnis für Ethik und unterrichtete dieses Fach in den letzten Jahren in verschiedenen Klassen.
Peter Farr ist ein unermüdlicher, pflichtbewusster Schaffer, der an der Schule bis zu seinem Abschied mit Freude an der Arbeit war und einen perfekt sortierten Arbeitsplatz hinterlässt - und viele Freunde, denen er jetzt schon fehlt.

Christa Jost peter christa klaus
Christa Jost leitete lange Jahre als Abteilungsleiterin mehrere Schulformen. Die „Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung“, die „zweijährige Berufsfachschule“ und „InteA“. Das Unterrichten hat sie in einer Fleischerklasse ausprobiert und im Gegensatz zu Wilt aus dem Buch „Puppenmord“ von Tom Sharpe aber Gefallen daran gefunden. Christa Jost hat sich immer derer angenommen, bei denen der Lehrplan und die Schülerinteressen auseinanderlagen. Sie hat ihre Arbeit mit großer Freude gemacht, was man am Leuchten ihrer Augen schnell erkennen kann. Jetzt leuchten ihre Augen auch beim Schmieden von Zukunftsplänen: Sie freut sich auf schöne Reisen, auf die Familie, ihre Enkel und Paris.


Klaus Fankhänel
Klaus Fankhänel ist ein Urgestein der Landrat-Gruber-Schule. Hervorragender Lehrer für Elektrotechnik und Sport ist er auch Aufrüttler und Vorkämpfer der Schule gewesen. Unermüdlich und fachkompetent, furchtlos, immer respektvoll – nie verletzend. Auch für seine Schüler setzte er sich immer ein, seine Klassenfahrten, insbesondere die Skifreizeiten mit ihm sind legendär.   

Wir wünschen unseren drei Kollegen einen fröhlichen, wahrhaft wohlverdienten Ruhestand!

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Termine

29.08.2016
Schulbeginn

22.09.2016
Infoveranstaltung zu Produktionsschule und Neue Berufsfachschule

27.09.2016
Personalausflug